5 New Media Tools, die Sie kennen sollten – Teil 18 [SERIE]

Viele neue (und alte) Tools haben sich in meinem Draft-Artikel wieder angesammelt, unter anderem diese fünf Helferleins:

  1. Markup: Via Browser-Bookmarklet können einfach und schnell Anmerkungen und Markierungen in Webseiten gemacht und bei Bedarf mit anderen geteilt werden.
  2. BlissControl: Mit einem Tool die Einstellungen in unterschiedlichen Portalen und Netzwerken ändern, beispielsweise Profilfoto austauschen etc.
  3. pinerly: Stehe zwar noch auf der Warteliste, bin aber schon extrem gespannt auf dieses Pinterest-Dashboard.
  4. mobile-pocket: Viele Kundenkarten in einer App! Hatte eine ähnliche Idee mal analog, digital/mobil aber umso überzeugender!
  5. Piktochart: Tool zum Erstellen einfacher Infografiken!

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Zusammenfassung der Pinterest-Blogparade (TEIL 3)

Ich habe es euch versprochen, also hier Teil 3 der Pinterest Blogparade:

Auch Daniel Friesenecker (aka The Angry Teddy) wagt auf Pinterest “erste Gehversuche”, wie er es selbst ausdrückt. In seinem Beitrag geht er unter anderem auf den Zeitaufwand ein, den Pinterest mit sich bringt:

“Anfangs war ich offen gestanden nicht sonderlich begeistert, ein weiterer Ort der zusätzliche Informationen in einer neuen Form liefert, sprich: noch mehr Zeit wird fürs Monitoring eines neuen Kanals fällig.”

Ein Grund, warum er die Plattform noch kaum nutzt. Wobei das so nicht stimmt, denn:

“Hauptbenefit für mich ist, dass ich Infografiken die ich für konservierenswert halte jetzt zentral und einigermaßen übersichtlich ablegen kann.”

Also Infografiken pinnen! Danke Daniel, denn auch ich pinne gerne Infografiken, wobei ich diese mittlerweile in verschiedene Boards sortiere (etwa Social Media, Crowdfunding, Social Film Marketing etc.).

Alex Nowak findet dieses Verhalten ja langweilig und daher bin ich auf seinen Beitrag ”Pinterest und meine rechte Gehirnhälfte” besonders gespannt. In der Tat finden sich darin gute Ansätze:

“Ich sehe pinterest prinzipiell als Möglichkeit zur Aktivierung der rechten Gehirnhälfte. Ich sammle dort Bilder, die mich inspirieren, mich auf neue Ideen bringen, die mir etwas zeigen, das ich vorher so noch nicht gesehen habe. Deshalb heißt mein Mainboard auch “my right brain.” Da ist alles drinnen, von witzig bis skurril – Farben, Worte, Tattoos, Grafiken. Das ist mein Board. Ich will hier jeden Tag reinschauen können und wieder eine neue Facette an einem pin oder der neuen Zusammenstellung der Pins entdecken, die durch das Verkleinern und Vergößern des Browserfensters entseht. Jeder ist herzlich willkommen aber in erster Linie mache ich das für mich.”

Weiters macht er sich Gedanken über die Bildsprache, das Urheberrecht und beschreibt, wie er Pinterest und Stumble Upon kombiniert. Damit endet sein Beitrag. Oder doch nicht? NEIN, Alex hat noch einen Kommentar hinzugefügt, juhu!

“1. Spaß & Kollaboration – Es macht wirklich Spaß zu pinnen und Gemeinschaftsprojekte anzulegen, wie z.B. das Board der @bunnycrew. Wenn jemand eine Idee zu einem Gemeinschaftsboard hat, bin ich sehr gerne dabei. Dabei inspiriert man sich ständig gegenseitig und stachelt sich auch an :) 2. Kategorien – Ich denke, man muss einfach in anderen Kategorien denken. Ich bin Webdesigner und poste deshalb meine Referenzen in dem Bereich, reicht einfach nicht mehr. What’s your story, baby? Erzähl mir was von dir in Bildern. 3. Wenn die Story klar ist, lassen die Boards ja auch thematische Überschneidungen zu, was ich persönlich sehr spannend finde. Ich seh’s schon. Mich wird pinterest doch noch eine Weile beschäftigen :D

Mehr STORYTELLING auf Pinterest hat Doro Martin schon gefordert und ich bin mir sicher, dass wir hier bald weitere Beispiele sehen werden. Allerdings fehlen hier noch wichtige Funktionen, etwa die Möglichkeit Pins neu anzuordnen. Kreativität ist also gefragt!

Andrea Mayer-Edoloeyi beschreibt in ihrem Beitrag “Pinterest: God is awaresome” im Kirche 2.0-Blog ihren Ansatz für eine Pinterest-Nutzung:

“God is awaresome” ist das Board, das offenbar die meisten spannend finden, da habe ich innerhalb kürzester Zeit 104 Follower dafür. Ich pinne dort Fotos, die für mich in beeindruckender Weise zum Ausdruck bringen, dass es eine ästhetische Dimension Gottes gibt oder interessante Beispiele für gute visuelle Kirchenkommunikation.”

Auf die Institution Kirche umgelegt bedeutet das für Andrea folgendes:

“Institutionelle Einsatzmöglichkeiten sehe ich dort, wo sowieso viel ansprechendes visuelles Material produziert wird. Das kann damit gut weiter unter die Leute gebracht werden, neue Kommunikationsgelegenheiten entstehen.”

Und sie geht sogar noch einen Schritt weiter und wünscht sich mehr Mut zu Ästhetik und Design in der Kirche:

“Grundsätzlich gesehen zeigt Pinterest an, wohin der Trend geht. Das gilt auch für das nur am iPhone vorhandene, aber viel genutze Instagram,  ”Iconic Turn” ist der Fachbegriff dafür. Visuelle Kommunikation wird im Vergleich zur textlichen Kommunikation im Internet, immer wichtiger. Darauf muss sich meiner Meinung nach die Kirche einstellen. Noch immer haben wir viel zu viele schlechte Fotos, investieren viel zu wenig in gutes Design und nicht wenige Websites schauen mobil nach nichts aus, weil sie nicht dafür optimiert sind. Wer in der Lebenswelt der Digital Natives vorkommen will, muss sich auch mit ästhetischen Qualitäten auseinandersetzen. Gott ist nur nur gut, er/sie ist auch schön!”

Wo die Schwerpunkte der Pinterest-Nutzung für das Betreiber des zimpel-Blog liegen, schreiben sie in ihrem Beitrag zur Blogparade:

“Wenn ich mir jetzt den eingefügten Screenshot näher anschaue, gibt es doch Boards die mehr gefüllt sind als andere. So liegen unsere Interessen im Moment mehr in der Vernetzung unseres eigenen Blogs und der Recherche von aktuellen Themen und interessanten Blogs. Ein weiterer Punkt, den wir in Zukunft noch ein wenig ausbauen wollen, ist der Bereich Fachliteratur und Events.”

Mit dem Thema Urheberrecht hat sich das Team bereits in einem eigenen Blogbeitrag beschäftigt und folgende Nutzungsweise daraus abgeleitet:

“Aus diesem Grund sind wir dazu übergegangen erst einmal nur die eigenen Inhalte zu pinnen. Da dies aber nicht dem Sinn von Pinterest entspricht und auf Dauer sicherlich sehr langweilig werden würde, sind wir dazu übergegangen den Content unserer Following-Accounts zu repinnen. Dort aber nur Fotos, die von den persönlichen Urheber-Websites gepinnt wurden.”

So mancher Kommentar kommt ohne eigenen Blogbeitrag, etwa der von Mirko:

“Bilder schauen ist entspannender als Tweets lesen, schon deshalb macht es viel Spaß. Nutze es fürs private kleine Hobby (Fotos) & beruflich. Obwohl der Beruf wenig mit Bildern zu tun hat, merke ich, wie spielerisch man auch inhaltlich auf sich lenken kann.”

Auch Albert verzichtet auf einen eigenen Blogbeitrag, dafür hinterlässt er den Link zu einem seiner Boards mit den Worten:

“Autos in Garagen. Die meisten selber fotografiert. Und staubig. http://m.pinterest.com/albert_gerlach/cars-in-garages


Last but not least haben die Webathleten einen Beitrag mit dem Titel “Pinterest: Storytelling mit Bildern in der Online-PR“ beigesteuert und verweisen darin auf einen Pinterest-Contest, den sie für eine Kundin ins Leben gerufen haben:

“Mit dem Pinterest-Storytelling der Kiwikatze ruft Designerin Regina Walter zu einer Bildergeschichte rund um den Frühling und das Osterfest auf. Für den jungen Online-Shop ist das eine gute Möglichkeit, mehr Aufmerksamkeit und Reichweite zu erlangen. Zudem wird damit die Online Positionierung und das Online Branding gestärkt.”

Man sieht also, es wird nicht nur wild drauf los gepinnt und auch ich habe mir meine Gedanken über eine mögliche Pinterest-Nutzung gemacht.

Ich selbst nutze das Netzwerk aktuell vor allem, um… RICHTIG, Infografiken zu pinnen. Zudem habe ich ein Board angelegt, in das ich Tierbilder von Instagram übertrage. Dann gibt’s da natürlich das Board mit den Screenshots der Blogparaden-Teilnehmer-Blogs:

Im Board gumpelmaier hat’s erwischt pinne ich Fotos, die von mir bei diversen Events  aufgenommen wurden, das Board Best Albums Ever erstelle ich gemeinsam mit Wibke Ladwig, Steffen Meier und Patrick Breitenbach. Demnächst plane ich, Screenshots interessanter Blogbeiträge aus meinem Social Film Marketing Blog zu pinnen.

Und das ist nur der Anfang, denn in der Tat sehe ich vor allem für Unternehmen Potenzial in der Nutzung von Pinterest. Einige haben ja bereits vorgemacht, wie man Pinterest als Marke nutzen kann. Spannend in diesem Zusammenhang etwa die Aktionen von Peugeot oder bmi Airlines.

Wenn ich so durch die Boards klicke, werde ich unglaublich inspiriert und unzählige Ideen schwirren mir durch den Kopf:

  • Unternehmen könnten Pinterest als erweitere Webseite verwenden und Presseclippings (wie man Screenshots erstellt siehe 5 New Media Tools, die Sie kennen sollten – Teil 17 [SERIE]), lesenswerte Blogposts, Partner etc. pinnen
  • Als Crowdfunder würde ich ein Board mit all meinen Unterstützern anlegen oder auch meine Prämien bildlich vorstellen
  • Wäre ich Fotograf oder bildender Künstler hätte ich sofort einen Account und würde Boards mit meinen Werken, Vorbildern etc. anlegen
  • Als Musiker könnte ich Alben, Fotos vom Auftritt und der Tour oder von Fans pinnen
  • Als Friseur hätte ich die Möglichkeit, aktuelle Frisurentrends oder Styling-Vorschläge zu pinnen
  • Unser Best Album Covers Board würde ich als Musikstore von der Crowd bewerten lassen, um so drei Alben zu küren, die eine Woche lang zum Sonderpreis angeboten werden o.ä.
  • Als Filmemacher würde ich standardmäßig Trailer, Filmstills, Making of, Setfotos, Darsteller und Crew etc. pinnen

Klar, diese Ideen sind noch nicht ausgereift und gehen nicht in die Tiefe, aber sie haben Potenzial. Eure Beiträge haben dazu beigetragen, dieses Potenzial weiter hervorzuheben, dafür danke ich euch! Jetzt gilt es, diese Möglichkeiten kreativ auszuleben und weiterzuentwickeln. Und vielleicht sehe ich das eine oder andere Ergebnis ja bereits demnächst auf Pinterest :-)

Wer sich weiter über Pinterest auf dem Laufenden halten möchte, sollte diese öffentliche Linkliste oder meine Delicious Links abonnieren. Ach ja, und hier geht es zu Teil 1 der Pinterest Blogparade, hier zu Teil 2 der Pinterest Blogparade.

Vielen Dank für eure Teilnahme!

 

 

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Die Woche in Links (12/12)

Die Automatisierung meiner Links funktioniert, aber nur so halb. Einige Links hat das Plugin RSS Digest nicht kopiert, aber ich bin ja auch noch da :-) Hier die spannenden Links der letzten Woche: 

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Inspiration pur: Die Musikvideos von OK GO

Weil ich in letzter Zeit immer wieder darüber stolpere und weil heute Freitag ist, möchte ich euch ein paar Musikvideos zeigen. Und zwar gleich mehrere von der selben Band OK GO. Wer diese Musikvideo-Perlen noch nicht kennt, der staune. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Wiedersehen!

Here it goes again: war das erste Video, das ich von OK GO gesehen habe und das mich ob der Idee und der Choreographie fasziniert hat:

All is not lost: Ein HTML5-Experiment, dass man idealerweise mit Google Chrome genießen sollte, da sich die Browser-Fenster bewegen und man einen eigenen Text ins Video integrieren kann.

Netting/Getting: selbst wenn es nicht live gefahren wurde – wie schaffen die das, im Takt zu bleiben?

This Too Shall Pass – Rube Goldberg Machine version: seht selbst :-)

Mehr Videos von OK GO gibt es hier: OK GO – Official Videos

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Google Chrome-WARNUNG: Irgendetwas stimmt hier nicht!

Gestern Abend ist mir schon aufgefallen, dass mein WordPress-Blog nicht mehr aufrufbar ist und mir Google Chrome eine Warnung anzeigt. Heute morgen wollte ich der Sache auf den Grund gehen und habe erstmal keine konkreten Hinweise auf Google gefunden.

Ein kleiner Hilfeschrei auf Facebook hat aber den gewünschten Erfolg gebracht: mein Blog ist wieder zugänglich und ohne schadhafter Malware (zumindest laut Sucuri Sitecheck).

Auslöser war das Plugin “Social Media Widget” von Brian Freytag, mit dem ich mir rechts in der Sidebar alle notwendigen Social Network Icons anzeigen lasse. Korrekterweise lag der Fehler nicht am Plugin, sondern an einem Link, den ich zu einem Google+ Icon gesetzt habe. Diesen Link möchte ich natürlich hier nicht ausschreiben, aber ich habe einen Screenshot von der URL gemacht:

Nachdem ich diesen Link entfernt und durch einen korrekten Eintrag im mittlerweile upgedateten Social Media Widget ersetzt habe (Anmerkung: zum Zeitpunkt der Installation gab es noch kein integriertes Google+ Icon), funktioniert wieder alles. Ein weiterer Beweis, dass Online-Netzwerke funktionieren ;-) Danke Jochen, Mario und Jürgen für eure Hilfe!

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Zusammenfassung der Pinterest-Blogparade (TEIL 2)

Gestern habe ich Zusammenfassung der Pinterest Blogparade (Teil 1) veröffentlicht, heute geht es mit Teil 2 weiter.

Klaus M. Janowitz hat folgenden Kommentar hinterlassen:

“zum rumspielen fand ich Pinterest zunächst mal schön und habe eine ganze Reihe Bilder von Landschaften und Städten, Plattencover und Weinetiketten hochgeladen – was mir eben so gefällt – und das ganze social media- affien Netzwerk macht un etwa dasselbe. Nur frage ich mich: Was wird daraus nach der ‘Rumspiel-Phase’? Entsteht daraus irgendein soziales Leben, wie etwa bei Twitter oder bei Instagram? da habe ich meine Zweifel. Ansonsten ist Pinterest ein Baukasten der qualitativen Marktforschung, eine Typologie der Konsumwünsche.”

In dieser “Rumspiel-Phase” befinden wir uns derzeit definitiv, das beweisen die zahlreichen zum Teil unstrukturierten und unüberlegten Boards von Unternehmen und Einzelpersonen. Immer wieder aber stehen wir bei der Nutzung von Pinterest vor einem Problem: dem Urheberrecht.

Jenni Fuchs beschreibt in ihrem Kommentar ein Grundproblem, dass Pinterest-User in Deutschland und Österreich haben:

“Ich persönlich nutze Pinterest im Moment noch nicht so ausgiebig, nachdem ich herausgefunden habe, dass es im Deutschen Urheberrecht die ‘fair use’ Klausel nicht gibt (im Gegensatz zu der UK wo ich ja bis vor kurzem war).”

Auf Wikipedia kann man dazu folgendes nachlesen:

“Fair Use besagt, dass die Wiedergabe urheberrechtlich geschützten Materials zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft keine Urheberrechtsverletzung darstellt.”

Aus diesem Grund nutzt Jenni Fuchs

“ein Board mit Museen die ich besucht habe, auf denen ich ausschliesslich Flickr Creative Commons Bilder pinne, und ein Board mit Favoriten der Initiative Sonntagssuess, deren Teilnehmer alle mit dem Einverständniss teilnehmen, dass ihre Blog Bilder gepinnt werden (insofern ein gutes Model).”

In ihrem Blog hat sie sich ausgiebig mit Museen beschäftigt, die bisher auf Pinterest vertreten sind und ihre Erfahrungen dazu auch kürzlich in einem Treffpunkt Kulturmanagement mit dem Titel “Pinterest – ein Netzwerk auch für den Museumsbereich?” weitergegeben.

Monika E. König nutzt Pinterest nicht mehr und hat eine kleine Pause eingelegt. In ihrem Beitrag Pinterest? – No interest! beschreibt sie aber ihre damalige Nutzung, nämlich

“als VISUALISIERTE LINKLISTE bzw. visualisiertes Bookmarkingsystem, die Boards stellen gleichsam eine Art #tag dar.”

Zum Thema Urheberrecht hat sich sie noch kaum Gedanken gemacht, weil

“1. Ist der ganze Sinn und Zweck meiner Boards der VERWEIS auf die Originalquelle. Also nicht die Ansammlung des Boarde, sondern vielmehr das Aufmerksam machen auf die Quelle. 2. Werden die Quellen sich doch eher freuen, wenn ich Anklicker zu ihnen hinschicke.”

Leider ist es wahrscheinlich nicht ganz so einfach, daher habe ich im SERY-Blog folgendes empfohlen:

“mit ein bisschen Vorsicht und Kreativität lässt sich die Plattform auch ohne Urheberrechtsverletzungen gut nutzen. So können Firmen beispielsweise ihre Kunden dazu aufrufen, gemeinsam Boards zu erstellen oder eigene Produktfotos präsentieren, die dann direkt in den Online-Shop linken.”

Keine Probleme hat man damit natürlich, wenn man gar nicht pinnt. So wie Andrea Brücken, die als textorientierte Webnutzerin am Ende ihres Beitrags “Pin mal was… aber warum?” fragt: Was soll der Hype um Pinterest? Vielleicht liegt die Antwort dieser Frage ja im ironischen Ansatz der Arschgeweihten, die ihre Ansichten im Beitrag “Not Pinterested” darstellen:

“Das wichtigste in Kürze:

  • Eigentlich sind wir ja der Meinung, dass Pinterest nichts anderes als ein besseres Kochbuch, bzw. Lookbook, für Mädchen ist. An sich ist das ja nichts Schlechtes, aber wir verstehen den Hype um das Tool beim besten Willen nicht.
  • Als Arschgeweihte nutzen wir Pinterest natürlich äußerst pragmatisch, darum haben wir unsere Boards auch aufgegliedert in das was wirklich wichtig ist: Wandschmuck (Geweihbezogen), Lustig, Arsch, Geil und Zeugs. Alles klar oder?
  • Wir posten generell nur Fremdcontent, dann wird das mit den Copyrightklagen später mal wesentlich lustiger. Quellenangaben handhaben wir so wie die traditionellen Medien – Quelle: Internet.
  • Als eher introvertierte Asoziale verwenden wir weder die Sharing-Funktionen, noch gestalten wir mit anderen Nutzern unsere Boards gemeinsam. Wäre ja noch schöner!”

Das Fazit der Arschgeweihten:

Damit schließe ich TEIL 2 der Blogparaden Zusammenfassung mit der Erkenntnis, dass ich noch immer nicht mit allen Beiträgen durch bin, geschweige denn meine eigenen Ideen hier preisgeben konnte. Daher wird es in Kürze auch einen TEIL 3 geben ;-)

 

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LEADER-Region Kamptal-Wagram Themenabend: Crowdfunding [Event]

Der Verein LEADER-Region Kamptal-Wagram lädt zum Themenabend: Crowdfunding und hat mich als Vortragenden engagiert. Der Themenabend richtet sich an alle Crowdfunding-Interessierten und Personen, die Entwicklungskonzepte und -projekte für ihre Region realisieren wollen. Noch sind ein paar Plätze frei, also schnell anmelden! Hier die offizielle Kurzbeschreibung des Vortrags:

Viele Projekte stehen in Zeiten der Finanzkrise vor einem Problem, denn die Bereitschaft, in diese zu investieren, sinkt ständig. Mit der Hilfe von Sozialen Netzwerken ist es jedoch möglich, sich direkt an potenzielle Unterstützer und Fans zu wenden. „Crowdfunding“ als Finanzierungsmodell wird mittels Beispielprojekten vorgestellt.

Termin: Montag, 26. März, 18.30 – 21 Uhr
Kosten: € 7,50 Euro
Ort: Neue Mittelschule Langenlois = Hauptschule Langenlois
Anmeldung unbedingt erforderlich: office@leader-kamptal-wagram.at

Hier der LINK mit allen Weiterbildungsmaßnahmen: SOCIAL MEDIA Themenabende

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Zusammenfassung der Pinterest-Blogparade (TEIL 1)

Am 27. Februar habe ich eine Blogparade zum Thema “Wie nutzt ihr PINTEREST?” gestartet und euch darin einige Fragen gestellt:

  • Wofür nutzt ihr Pinterest?
  • Pinnt ihr ausschließlich eigene Inhalte oder speichert ihr auch fremden Content?
  • Wie regelt ihr das mit Quellenangabe und dem Urheberrecht?
  • Nutzt ihr die Sharing-Funktionen bzw. gestaltet ihr mit anderen Nutzern gemeinsame Boards?

Zurück kamen einige äußerst spannende Antworten in Form von Kommentaren und Blogbeiträgen, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

Doro Martin beschäftigt sich in ihrem Artikel “Schöne bunte Bilderwelt: Pinterest” mit dem Transmedia Storytelling-Aspekt und schreibt:

“Stattdessen muss man selbst “künstlerisch” denken, denn: Toll wird es erst dann werden, wenn das Board zum Platz eines eigenen Storytelling Projekts wird.”

Gesagt getan: im Selbstversuch erzählt sie ihre erste Geschichte auf Pinterest und hält ihre Learnings im Artikel “Storytelling mit Pinterest – ein Versuch #adelessalon” fest. Im ersten Artikel-Beitrag verlinkt Doro außerdem auf zwei spannende Artikel, die ebenso inspirierend sind: Using Pinterest For Your Film und Pinterest – Eine Chance für Verlage und Buchhandlungen.

Auch die Betreiber der eBook-Distributions-Plattform XinXii haben sich in ihrem Blog Gedanken über den Einsatz von Pinterest gemacht und schreiben im Kommentar zu ihrem Artikel “XinXii auf Pinterest: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

“Unser Ziel ist es, unsere Nutzer in Sachen Buchmarketing zu unterstützen: Wir pinnen primär Cover von Büchern, die Indie Autoren auf unserer Plattform veröffentlicht haben – mit Link zur jeweiligen XinXii-Autorenseite, auf der Leser das Buch kaufen und downloaden können. Wir hoffen durch Pinterest aber auch Autoren für das Thema “Buchcover” sensibilisieren zu können, denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…”

Auf der Pinterest-Seite gibt es dementsprechend verschiedene Boards, darunter BuchcoverIndie AutorenXinXii-TopsellerKinderbücherThriller & Krimis oder auch Inspiration & Motivation. Interessant finde ich aber vor allem das Board Buchmarketing. Dort findet man Fotos von “Gastexperten (mit Link zum Gastbeitrag) und Indie Autoren, die XinXii zur Veröffentlichung und Distribution ihrer eBooks nutzen.”

Martin Fürst von der Natur- und Wildnisschule Nawisho schreibt im Kommentar:

“Was mir gefällt ist die Deppensicherheit – alles einfach und übersichtlich, wenige Möglichkeiten, die aber schön gelöst und plakativ.”

Er hinterlässt den Link zur Nawisho-Pinterest-Seite, dort findet man verschiedene Boards, etwa “Wilderness Projects“, “Natur-Mentoring“, “Books to look for“, aber auch “Wilde Küche“.

Antje Radcke ist schon länger auf Pinterest und hat darüber bereits im November 2011 gebloggt. Für uns hat sie zum Artikel “Pinterest – Die virtuelle Pinnwand mit SocialMedia-Gefühl” extra ein (sehr lesenswertes) Update verfasst und beschreibt ihr Nutzungsverhalten folgendermaßen:

“Ich nutze Pinterest nach wie vor hauptsächlich zu meinem eigenen Vergnügen – um Bilder, Fotos, Kreative, die ich unterwegs im Netz entdecke, ein wenig vor der Flüchtigkeit zu bewahren und die schönen, interessanten, sehenswerten Dinge mit anderen zu teilen.”.

Weiter unten thematisiert sie auch das Thema Urheberrecht:

“Ach ja, noch ein Satz zu meinem Umgang mit dem Urheberrecht im Zusammenhang mit Pinterest: Ich bemühe mich grundsätzlich sehr, Urheberrechte anderer zu achten und hoffe, dass mir unabsichtlich dabei keine Fehler unterlaufen. Auf Pinterest sehe ich mit den gepinnten Bildern ehrlich gesagt nicht wirklich ein Problem, da jeder Pin ja untrennbar mit der Urheberseite verbunden ist. Es käme mir gar nicht in den Sinn, anderer Leute Fotos zu nutzen, um damit auf meine eigenen Blogs zu lenken. Außerdem hat Pinterest selbst ja nun auch die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Webseiten-Betreiber ihre eigenen Inhalte davor schützenkönnen, auf Pinterest veröffentlicht zu werden.”

Gerade dieses Thema spielt in der Diskussion um den Hype von Pinterest immer wieder eine Rolle, auf das ich in Teil 2 der Zusammenfassung noch einmal ausführlicher eingehen werde.

Zuvor möchte ich hier aber noch den Beitrag von Alexander Stocker erwähnen. Alexander nutzt die Plattform noch kaum und hat sich unter anderem aufgrund dieser Blogparade näher damit beschäftigt. In seinem Artikel “Was ist denn Pinterest? Mein Beitrag zur Blogparade” hält er fest, dass er vorerst einmal Aufmerksamkeit für seine Person und sein Blog erzeugen will:

“Grundsätzlich fahre ich auf Social Media die Strategie, die Sichtbarkeit für meine Person, meine Themen sowie meinen Blog zu erhöhen. Dabei geht es mir vor allem um die Generation von (Back)links auf meine Inhalte durch interessante Inhalte und stetige Konversation mit anderen Akteuren.”

Das gelingt ihm etwa mit dem Board “My Blog on Web 2.0 and the Enterprise“.Weiter unten schreibt er dann:

“So ganz klar ist mir allerdings noch nicht, welchen Nutzen ich direkt erhalte, denn ich möchte nicht noch einen Kommunikationsraum für mich eröffnen. Doch vielleicht lasse ich mich durch die weiteren Beiträge der Blogparade noch überzeugen.”

Ich hoffe, dass für euch (und speziell für Alexander) unter den bisher zusammengefassten Beiträgen zur Blogparade bereits einige Inspirationen dabei waren. Einige Kommentare und Nutzungsideen habe ich mir allerdings noch aufgespart. Diese werden dann im Teil 2 der Zusammenfassung zu lesen sein, den ich in den kommenden Tagen veröffentlichen werde. Bis dahin wünsche ich euch kreative Pin-Momente!

 

 

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CROWDFUNDIG-NEWSLETTER – AUSGABE 02/2012 [NACHLESE]

Vergangene Woche habe ich die zweite Ausgabe des Crowdfunding-Newsletter in diesem Jahr verschickt und natürlich gibt’s wie immer die Möglichkeit der Nachlese für Nicht-Abonnenten: CROWDFUNDIG-NEWSLETTER – AUSGABE 02/2012.

Im Newsletter bitte ich alle Leser um ihre Meinung und das mache ich auch an dieser Stelle: Bitte gebt mir euer Feedback zum Crowdfunding-Newsletter!

  • Wie gefällt euch der Crowdfunding-Newsletter?
  • Was würdet ihr verbessern?
  • Was fehlt euch?
  • Wünscht ihr euch mehr Struktur, mehr Ordnung, mehr Design?
  • Würden euch “sponsored projects” stören?

Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

Ach ja, wenn ihr noch nicht auf der Abonnenten-Liste steht, anmelden könnt ihr euch hier: Anmeldung zum Crowdfunding-Newsletter

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Die Woche in Links (11/12)

Es ist nur ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für mich: bis jetzt habe ich meinen Wochenrückblick immer manuell erstellt, ab sofort geht alles (fast) automatisiert. Daniel Friesenecker hat mir das WordPress-Plugin RSS digest empfohlen,  das meine Delicious-Bookmarks in einen Artikel (Draft) umwandelt, der jeden Montag früh für mich zum Bearbeiten bzw. zum Versand bereit steht. Coole Sache!

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